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Terrassenöfen & Schwenkgrills

Gartenkamine und Terrassenöfen stellen eine tolle Alternative zu Feuerschalen dar und erfreuen sich bei Gartenbesitzern über zunehmende Popularität. Das gemütliche Feuer lodert bei einem Gartenkamin in einem "geschlossenen Raum", so dass man keinen Funkenflug zu befürchten hat. Mit einem Schwenkgrill kann eine Feuerschale im Handumdrehen zu einem Holzkohlegrill umfunktioniert werden.

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Schwenkgrill - Aufbau und Aussehen:

Der typische Schwenkgrill besteht in der Regel aus einem etwa 1,80 cm hohen Dreibein aus verschweißten, steckbaren oder verschraubbaren Metallstangen -  es gibt jedoch auch etwas moderner gestaltete, galgenähnliche Konstruktionen. An der Spitze des Schwenkgrills befindet sich ein drehbares Laufrad über das eine Kette gelegt wird. Am Ende der Kette ist der eigentliche Grillrost des Schwenkgrills angebracht. Dank der Konstruktion aus Dreibein, Laufrad und Kette hängt der Rost freischwingend über dem Feuer und lässt sich somit leicht drehen und bewegen. Mit einem Schwenkgrill lässt sich dementsprechend optimal der Abstand zwischen Rost und Glut regulieren. Egal für welchen Schwenkgrill man sich entscheidet, allen Modellen ist gemein, dass die Kette an einem der Dreibeine eingehakt werden kann.

Schwenkgrill - Inbetriebnahme und richtige Handhabung:

Der Unterschied zwischen einem normalen Grill und einem Schwenkgrill liegt darin, dass sich die Temperatureinwirkung der Glut auf das Grillgut exakt regulieren lässt. Ein weiterer Vorteil eines Schwenkgrills ist der Umstand, dass sich das Grillgut über dem Feuer bzw. der Glut bewegt und dadurch die Gefahr des Anbrennens geringer ist. Im Gegensatz zu einem gewöhnlichen Holzkohlegrill ist die Hitzeeinwirkung bei einem Schwenkgrill gleichmäßiger – daraus resultiert auch eine andere Geschmacksentfaltung des Grillguts. Unterhalb des Rostes befindet sich die sogenannte Brennstelle. Diese kann auf unterschiedliche Arten betrieben werden. Entweder man entfacht unterhalb des Schwenkgrills, direkt auf dem Boden, ein Lagerfeuer, oder man verwendet beispielsweise eine Feuerschale.

Der Schwenkgrill und seine regionale Bedeutung:

Der Schwenkgrill ist vor allem im Südwesten Deutschlands eine weit verbreitete Art des Grillens. Der Brauch bzw. der Gebrauch eines Schwenkgrills hat insbesondere eine spezielle Bedeutung im Saarland. Hier wird der Schwenkgrill auch oft als „Schwenker“ bezeichnet. Das Wort „Schwenker“ steht dabei gleich für drei unterschiedliche Begriffe: die Form das Grills, das Fleisch und den Grillmeister.

Im Vergleich zu einem herkömmlichen Grill bietet der Schwenkgrill verschiedene Arten der Zubereitung. Dies macht ihn sehr flexibel und wandelbar. Das Resultat ist dabei perfekt zubereitetes Grillgut, welches gleichmäßig gegart worden ist. Ein Schwenkgrill trägt wesentlich zu einem abwechslungsreichen Grillvergnügen bei

Terrassenöfen und Kamine für den Garten

Ein Terrassenofen bzw. ein Terrassenofen erfüllt auf dem eigenen Grundstück gleich drei wichtige Funktionen. Schon aus diesem Grund ist das Interesse an diesem nützlichen Freizeitequipment seit einigen Jahren nahezu ungebremst. Rein optisch sorgt ein Gartenkamin oder Terrassenofen zunächst einmal für ein besonders ansprechendes Gartenambiente und eine gemütliche Atmosphäre. Als rustikale Feuerstätte schafft er auch bei kühlen Sommerabenden wärmende Behaglichkeit im Freien, besonders wenn ein gemütliches Beisammensein mit Freunden einfach nicht so schnell zu Ende gehen soll. Ein Hauch von Abenteuerromantik kommt mit dem offenen und knisternden Feuer dazu. Das sorgt für Stimmung mit einem Touch voll Nostalgie und Besinnlichkeit, wenn der lauschige Abend am Gartenkamin in trauter Zweisamkeit stattfindet.

Gartenkamine mit Grillfunktion:

Der Gartenofen lässt sich allerdings auch recht leicht zu einem praktischen Grill umwandeln, wenn vorher beim Kauf darauf geachtet wurde, dass die benötigten Auflagen und Vorrichtungen bereits integriert sind. Anders als beim traditionellen Grill, ist die Bratfläche beim Gartenkamin jedoch nur von einer Seite aus erreichbar. Diese Besonderheit sollte bei der Kaufentscheidung und der Wahl des späteren Aufstellortes unbedingt beachtet werden. Der ausgewählte Platz muss einen stabilen, feuerungstechnisch sicheren Stand des neuen Gartenkamins ermöglichen und er darf nicht in der unmittelbaren Nähe von brennbarem Material aufgestellt werden. Wer vor der Anschaffung mit den Nachbarn über die Verwirklichung seines neuen Gartentraums redet, macht ebenfalls nichts falsch und beugt eventuellen Streitigkeiten zu späterer Zeit vor.

Terrassenöfen in großer Auswahl:

Der Kauf eines Terrassenofens sollte wohl durchdacht sein, da er aufgrund seiner statischen und massiven Bauweise aus Stein oder Beton oft über viele Jahre genutzt wird. Besonders günstig ist die Variante, wenn er mit einem schützenden Dach aus Mauerwerk, Edelstahl oder Kupfer komplettiert, auch Feuchtigkeit und den Winter schadlos übersteht. Grundsätzlich gilt, dass ein Gartenkamin nie zu groß sein kann und die Investition am ehesten lohnt, wenn er über möglichst viele, ausreichend dimensionierte Ablageflächen und mehrere verstellbare Auflagen für die Feuerroste verfügt. Er kann wahlweise mit Holzkohle, Kohle, handelsüblichen Briketts oder Holz befeuert werden, mitunter sind Gartenkamine auch für sämtliche Brennstoffarten verwendbar. Berücksichtigt werden sollte bereits bei der Planung, dass Holz und besonders das lange Abgelagerte von Esche, Eiche und Buche sehr hohe Temperaturen entwickelt, der Gartenkamin muss daher eine hohe Feuerfestigkeit haben. Nadelholz mit seinem vergleichsweise hohen Harzanteil knistert zwar sehr romantisch und erzeugt eine sehr angenehme Wärme, zum Grillen lässt es sich allerdings nicht verwenden. Wer oft und für viele Personen leckere Steaks und Würstchen brät, ist gut beraten, wenn er sich vor der Anschaffung über optional erhältliches Zubehör informiert. Viele Hersteller bieten beispielsweise schwenkbare Roste oder elektrisch betriebene Grillspieße, auch zum Nachrüsten an, was das Handling mit dem neuen Terrassenofen wesentlich einfacher macht.